Hellenistische Astrologie
Die hellenistische Astrologie entwickelte sich im antiken Griechenland, insbesondere zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem 3. Jahrhundert n. Chr. Sie ist das Ergebnis einer Synthese babylonischer, ägyptischer und griechischer astrologischer Traditionen, die die westliche Astrologie bis in die heutige Zeit nachhaltig geprägt haben. In diesem astrologischen System wird das Konzept des Schicksals als ein komplexes Zusammenspiel zwischen kosmischen Einflüssen und individueller Handlungsfreiheit verstanden.
Es gibt einige Unterschiede zwischen der hellenistischen und der modernen Astrologie. So spielen beispielsweise die Planeten Uranus und Pluto in der hellenistischen Deutung von persönlichen Horoskopen eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen konzentriert sich die hellenistische Astrologie auf die sieben klassischen Planeten (Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn) und analysiert deren Positionen sowie Aspekte.
Im Folgenden siehst du dasselbe Geburtshoroskop in zwei Varianten: einmal im Ganzzeichenhäuser-System (das ich verwende) und einmal im Placidus-System, das heutzutage am häufigsten genutzt wird. Die Häuser sind in Blau dargestellt. Du wirst erkennen, dass sie im Ganzzeichenhäuser-System gleich groß sind, während sie im Placidus-System unterschiedlich groß ausfallen.